Lifestyle - Ideen und Anregungen

Meine Erfahrung mit der Entfernung von Pigmentflecken per Laser

Liebe Ladys,

 

 

letzten Monat habe ich mir eine kleine Pause gegönnt und war im Urlaub, deshalb kamen keine neuen Beiträge.

 

 

Erholt und mit neuer Kraft möchte ich heute meine Erfahrung teilen über die Entfernung von Pigmentflecken per Laser.

 

 

Ich muss gleich einwenden, dass es nur meine Meinung und Erfahrung ist und ich damit niemanden diskreditieren möchte.

 

 

Gern könnt Ihr eure Erfahrungen mit mir teilen und mir Tipps geben, welche kosmetischen oder dermatologischen Behandlungen gegen Pigmentflecken helfen. Ich wäre Euch sehr dankbar.

 

 

Viel Spaß mit dem Beitrag.

 

 

Eure Joey

 

In meiner Jugend, also zwischen meinem 18. und 30. Lebensjahr war ich ein großer Fan vom Solarium, damals war es super trendy dauergebräunt zu sein. Ich legte mich ca. 1x die Woche auf die Solariumliege und ließ mich schön durchbrutzeln.

Kurz von meinem 30. Geburtstag bekam ich eine Standpauke von einer guten Freundin, die mir klarmachte was ich da eigentlich meiner Haut antue. Ab da, ging ich nie wieder ins Solarium, dies muss im Jahr 2011 gewesen sein.

Bis dahin, hatte ich keine Schäden oder Flecken auf meiner Haut bemerkt.

 

 

Im Jahr 2015 entdeckte ich im Sommer kleine braune Verfärbungen auf der Stirn, zuerst dachte ich mir nichts dabei, jedoch wurde der Fleck im Laufe des Jahres immer größer. Im Jahr 2016 tauchten noch weitere Flecken auf beiden Wangen auf.

 

Wie Ihr euch vorstellen könnt, sind solche Flecken genau im Gesicht keine optische Verschönerung und da sie so dunkel sind, schwer mit Foundation allein abzudecken. Hinzu kommt, dass ich bis dahin nur kaum oder nur Mineral-Puder-Foudations getragen habe. 

 

Nach Rücksprache mit meinem Dermatologen versuchte ich die Flecken durch eine 6 monatigen Behandlung mit einem dermatologischen Vitamin C Serum  aufzuhellen, dies brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg.

Somit ging ich Ende 2016 wieder zum gleichen Dermatologen, der mir eine Behandlung der Flecken mit dem Laser vorschlug, diese sollte dann die gewünschten Resultate bringen. 

 

 

Doof und hoffnungsvoll wie ich war, machte ich den Termin zur Laserbehandlung kurz vor Weihnachten 2016. Ich ging zum besagten Dermatologen, der auch einen Teil meines Tattoos erfolgreich entfernt hatte.

Vor der Behandlung bekam ich ein Informationsblatt zu den Nebenwirkungen, dass ich las und unterzeichnete.

Zu diesem komme ich später noch.

 

 

Es wurde mir eine Betäubungssalbe aufgetragen und eine Betäubungsspritze gesetzt. Danach durfte ich auf die Wirkung der Betäubung und die Behandlung mit dem Laser warten. Nach ca. 30 min kam der Arzt, sah sich nochmals mein Gesicht an und legte mit dem Laser los.

Hierzu möchte ich gleich anmerken, dass er sich keine Stellen markierte die er behandelt wollte, auch nicht nochmal Rücksprache mit mir hielt, sondern einfach mit dem Laser loslegte.

 

Aufgeregt wie ich war fiel mir dieser Fehler erstmal nicht auf, ich war froh, dass ich die Flecken endlich loswerden würde, und ging davon aus, dass sich der Arzt beim Vorgespräch Notizen gemacht hatte.

 

Während der Behandlung wunderte ich mich bereits über die vielen Stellen, die der Arzt behandelte, die von mir nie angesprochen wurden.

 

 

Nach abgeschlossener Behandlung reichte mir der Dermatologe einen Spiegel und was ich dann sah, war einfach schockierend. Nicht nur wurde die Betäubungsspritze so gesetzt, dass ich Blutergüsse unter beiden Augen hatte, ich sah aus, als wenn der Arzt mit dem Laser einfach Amok gelaufen wäre.

 

Kaum aus der Praxis, rief ich meinen Partner an und fing hemmungslos an zu weinen. Mein Gesicht sah schrecklich demoliert aus, als wenn ich einen Boxkampf überstanden hätte und ich musste so am nächsten Tag arbeiten gehen und Weihnachten überstehen.

 

Auf der Stirn hatte ich ein riesen Pflaster (zum Glück), meine Augen waren blau und ich hatte div. gelaserte Stellen im Gesicht, die keinen Sinn machten und auch nicht abzudecken waren, erst recht nicht so kurz nach der Behandlung.

 

 

Das sind Fotos mit dem Handy aufgenommen 1-2 Tage nach der Behandlung. Die kleinen Stellen, sind keine Pickel, das sind die willkürlich gelaserte Stellen, die nie abgesprochen waren.

Um meine Mutter zu Weihnachten nicht zu schockieren, besorgte ich mir Camouflage-Make-up um die Stellen und meine blauen Augen abzudecken, was nur bedingt möglich war.

 

 

Nach einer Heilungszeit von ca. 4-6 Wochen wurde der Fleck auf der Stirn noch dunkler als vor der Behandlung. Völlig irritiert ging ich wieder zum gleichen Dermatologen. Dieser teile mir dann völlig emotionslos mit, dass meine Haut zu den wenigen gehört, die nach der Behandlung statt keine Flecken mehr, mit noch dunkleren Stellen reagiert, was ich dem besagten Informationsblatt entnehmen konnte. Er könnte da jetzt nichts mehr machen, das sei nun das Endergebnis mit dem ich leben müsste.

 

 

Natürlich hatte ich über diesen Nebeneffekt gelesen, wer denkt aber, dass man zu den wenigen Personen gehört, bei denen dieser auftritt.

 

 

Völlig verzweifelt ging ich wieder heim. Da der Fleck auf der Stirn großräumig behandelt wurde, war er nun noch größer und noch dunkler als vorher und auch mit Make-up nicht abzudecken.

 

 

Mein Glück war es aber, dass der Arzt zwar viele andere kleine Stellen gelasert, die größeren Flecken auf den Wangen jedoch ausgelassen hatte, ansonsten wären diese auch noch auffälliger geworden.

 

 

Nach einigen Wochen und div. Unterhaltungen mit Freunden und Bekannten, wurde mir ein Dermatologe empfohlen, der auf Laserbehandlungen spezialisiert ist, diesen suchte ich dann im Frühling 2017 auf.

Er riet mir von weiteren Laserbehandlungen ab und verschrieb mir eine hautbleichende Salbe die ich 8 Wochen anwenden musste. Diese half mit einigen der Verfärbungen vom Laser, leider ist  bis heute ein brauner Rand auf der Stirn, der nicht mehr verblassen will, geblieben.

 

Nach dieser Erfahrung werde ich von weiteren Laserbehandlungen absehen und rate Euch einen guten, qualifizierten Dermatologen aufzusuchen und Euch ausführlich, auch über die Nebenwirkungen, mündlich wie auch schriftlich informieren zu lassen. Denn in der Aufregung, kurz vor der Behandlung einen Infozettel in die Hand gedrückt zu bekommen, finde ich im Nachhinein sehr fahrlässig.

 

 

Diese Fotos sind der derzeitige Zustand meiner Verfärbungen. Es ist schwierig das als Leie einzufangen. Der Fleck auf der Stirn ist aber halbwegs gut sichtbar.

Solltet Ihr gute Erfahrungen mit Behandlungen gegen Pigmentflecken gemacht haben, schreibt mir diese bitte in den Kommentaren. Außer Laserbehandlungen bin ich offen für vieles, was Resultate bringt.

Und denkt immer dran, Sonnenschutz zu benutzen und keine Solarien aufzusuchen, so könnt Ihr solchen Hautproblemen ganz einfach vorbeugen!

 

Im Laufe des Jahres 2017 und 2018 kamen durch die Sonne weitere Flecken auf Stirn und Wangen hinzu, diese versuche ich derzeit mit Vitamin C Seren und im Herbst/Winter mit Retinol zu mildern.

 

 

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Kleine Auszeit

Liebe Ladys,

 

 

derzeit werden auf dem Blog nicht mehr so viele Beiträge gepostet. Den Grund dafür möchte ich Euch im Nachfolgenden kurz erklären.

 

Seit 1,5 Jahren mache ich regelmäßig Beiträge mit meinen Styles und irgendwie habe ich gemerkt, dass ich seit dem sehr viel für mein Äußeres getan habe. Viel Make-up, viel neue Kleidung wurden gekauft, an der Fitness wurde gearbeitet, damit der Körper noch besser aussieht, was jedoch viel zu kurz kam, war ich selbst. Ich habe so viel an den Äußerlichkeiten gearbeitet, dass das Innere zu kurz kam.

 

 

Auch merkte ich, dass mich diese Fixierung auf das Äußere total müde macht. Diese perfekten Menschen auf Instagram und Pinterest mit denen man sich vergleicht und an die man nie heranreichen wird. Alle vergleichen sich mit diesen perfekten Bildern von den perfekten Menschen, was heut zu Tage viel einfacher ist als früher durch die o. g. Apps, und stets ist man geneigt noch mehr an sich zu arbeiten um auch so perfekt zu sein oder gar an sich herumschneiden zu lassen, falls die Perfektion auf natürlichem Weg nicht zu erreichen ist.

Es ist derzeit eine durchaus eigeneartige und auch gefährliche Richtung in die wir da steuern mit der Fixierung auf das Äußere und dessen Perfektion. Die Persönlichkeit des Menschen scheint da nicht mehr zu zählen, denn diese sieht man auf den Bildern ja nicht.

Aus diesem Grund möchte ich mit diesem Thema etwas kürzer treten und auch mal am Inneren arbeiten.   

 

 

Mir reicht es nicht ein schöneres Äußeres zu haben, wenn es innen drin brodelt. Denn am Ende vergeht die Schönheit und was bleibt ist eine tolle Persönlichkeit und Selbstzufriedenheit, wenn es gut läuft.

 

 

Sicher ist der Blog auch nicht wirklich so erfolgreich wie ich es mir gewünscht hätte, jedoch war er die 1,5 Jahre ein schönes Hobby für mich und eine Möglichkeit meine Outfits und meine Passion mit anderen zu teilen.

 

 

Es soll nicht heißen, dass nun keine Beiträge mehr kommen werden, jedoch werde ich nicht mehr so regelmäßig posten und mehr Zeit darauf verwenden, an mir als Mensch zu arbeiten. 😊

 

 

Wenn neue Beiträge kommen, werde ich das auf Instagram posten, wenn es Euch also interessiert, solltet ihr mir dort folgen. 😉 Ihr findet mich unter Joez81.

 

 

Bis zum nächsten Beitrag hoffe ich, dass alle glücklich und mit sich selbst zufrieden bleiben. 😊

 

 

Eure Joey

 

 

 

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Love your body

Liebe Ladys, 

 

auf Grund eines Instagram Beitrages über die neue limitierte Edition von Catrice, den Sarah (WOODGREEN106) bei Instagram gepostet hat, möchte ich heute meine Gedanken über die Liebe oder das Verhältnis zum eigenen Körper mit Euch teilen. 

 

Viel Spaß mit dem Beitrag und lasst gern Eure Meinung dazu da.

 

Eure Joey

 

Das ist die besagte L. E. die derzeit für Aufruhr sorgt und auch mich sehr wütend macht.

Als 36jährige Frau in der heutigen Gesellschaft finde ich es äußerst schwierig ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper zu bekommen.

Die Medien suggerieren einem ständig, man sei nicht perfekt genug, nie. Im Besonderen ist es bei den vielen Socialmedia-Apps der Fall. Alle Bilder sind bearbeitet, die Frauen darauf schlanker, fitter und gebräunter und dann kommt noch Catrice mit seinen Produktfotos, auf denen eine Frau mit dünnen Beinen und hervorstehenden Schlüsselbeinknochen, diese noch dünner schminkt, weil dies anscheinend dem Schönheitsbild von Catrice entspricht. 

 

Selbst wiege ich zwischen 50 und 52 kg bei einer Größe von 1,54 m. Es ist nicht viel und nicht wenig, ich denke das ist normal. Wie Ihr auf den vielen Fotos sehen könnt, habe ich eine normale Figur, mit kräftigeren Beinen. 

In meiner gesamten Jugend und bis zum Alter von ca. 30 Jahren fand ich mich zu dick, vor allem natürlich meine Beine. 

Ich mache seit meinem 25sten Lebensjahr 3x wöchentlich Sport und trotzdem war ich nicht zufrieden. 

Nach vielen Jahren des Sports und Unterhaltungen mit Trainern, wie ich denn meine Beine schlanker bekomme, verstand ich endlich...niemals. Ich müsste eine schreckliche Diät einhalten und würde ein eingefallenes Gesicht und keinen Busen mehr haben, um am Ende trotzdem nur mehr Definition in die Beine bekommen, schlanker würden sie nicht werden. Der Preis war für mich einfach zu hoch.

Mein Lieblingstrainer machte mir irgendwann klar, nur durch meine kräftigen Beine, kann ich auch meinen tollen Po haben, der einer meiner Lieblingskörperteile an mir ist. 

 

Wenn ich jedoch bedenke, dass ich 30 Jahre gebraucht habe um meinen Körper zu akzeptieren und das bestimmt 25 Jahre lang, oder sogar mehr, ohne die Assoziationen von Schönheit über die sozialen Medien. Wie muss es dann den Teenagern heut zu Tage gehen?! Wie müssen sich diese jungen Frauen mit ihren noch jungen schönen Körpern und der jungen rosigen Haut fühlen, wenn sie diese bis zur Perfektion gefilterten und gephotoshopten Bilder sehen, die selbst erwachsene Frauen an sich zweifeln lassen?

 

Hinzu kommen dann noch Kosmetikfirmen wie Catrice und andere die solche limitierten Editionen rausbringen und weiter in die Kerbe hauen, dass man nie dünn und schön genug sein kann und sich gefälligst noch dünner schminken soll. 

 

Es ist eine sehr gefährliche Richtung in die das Ganze derzeit steuert. Das macht mich sehr besorgt und wütend.

 

Ich wünsche mir sehr, dass die jungen Mädchen und Frauen von ihren Freunden und Familien so viel Liebe und Zuspruch bekommen um zu verstehen: "Du bist perfekt, genauso wie du bist". 

Jeder Körper ist schön und man sollte die Stellen finden, die man an sich selbst besonders mag, denn wir alle haben wunderschöne Seiten, und diese hervorheben.

Die einen haben tolle Beine, ein tolles Dekolletee, tolle Arme oder einfach ein wunderschönes Gesicht. 

Wir sollten alle Unikate sein, und nicht, wie es uns unter anderem die Kardashians/Jenners vormachen, einfach eine Kopie des anderen.

 

Liebe Ladys, lassen wir uns und unsere Kinder von den Medien nicht so unter Druck setzen. Seien wir stolz auf das was und wie wir sind und wie weit wir gekommen sind. 

Wir sind wunderschön so wie uns die Natur geschaffen hat und nicht so wie uns die Medien, Instagram oder Kosmetikfirmen wie Catrice haben wollen!  

 

Liebt Euren Körper, denn dieser trägt Euch durch das Leben.

Versucht ihn so gesund wie möglich, nicht so dünn wie möglich, zu halten, denn es gibt keine Ersatzteile für ihn. 

 

In einem gesunden Körper, lebt auch eine gesunde Seele. 

(Unbezahlte Werbung durch Markennennung.) Auch wenn es eher eine Antiwerbung ist.

Update mein Vorhaben 2018

Liebe Ladys,

 

heute möchte ich Euch nach 3 Monaten ein Update zu meiner Challenge geben.

 

Anfang des Jahres habe ich mir vorgenommen 6 Monate keine dekorative Kosmetik einzukaufen, mit der Option dieses Vorhaben auf 12 Monate zu verlängern. Nun sind 3 Monate um und ich gebe Euch einen kleinen Zwischenstand.

 

Dekorative Kosmetik aufzubrauchen ist schwerer als erwartet. Nun bin ich weder Youtuber, noch ein Fan von Fullcover-Make-Up im Alltag und somit auch anscheinend recht sparsam mit den Produkten. Bisher hab ich nur Mascaras aufgebraucht und auch nur weil ich diese regelmäßig aus hygienischen Gründen wechsle. Ein Lipgloss von Soap&Glory (leider in Deutschland nicht mehr erhältlich), ein MAC Lipliner und der ungeliebte Hoola Bronzer von Benefit in Reisegröße sind auch leer geworden.

 

Nun aber zum Hauptthema, dem Nichteinkaufen von neuen Produkten.

 

Es ist wirklich hart als kleiner Make-up-Suchti nichts zu kaufen, an jeder Ecke lockt eine neue L. E. Während der Glamour Shopping Week war es am schwersten, denn als bekennender Sparfuchs möchte ich schrecklich gern die Rabatte nutzen. So wurde es statt einem neuen Lippenstift ein Balm, da dieser Pflege ist und nicht „Make-up“.  Vielleicht versuche ich mich da auch selbst auszutricksen? 😉 Was denkt Ihr?

 

Am liebsten würde ich jedoch in dieser Zeit nicht mehr bei DM oder Rossmann einkaufen gehen, sondern immer jemanden anderen schicken. Ich schleiche an den Aufstellern der ganzen Marken vorbei und schaue mir, mit traurigem Blick, alle Limited Editions an. Mein Freund lacht mich schon aus, wenn er sieht wie ich da vorbeigehe 😉 Mein Lieblingssatz dazu ist: „Ich will nur mal kurz schauen, nichts kaufen.“  😊

Um Douglas und Sephora versuche ich einen großen Bogen zu machen, um nicht doch in Versuchung zu kommen.

 

Meine kleine Einkaufssucht hat sich aber ein neues Ventil gesucht, ich setze größeren Fokus auf die Hautpflege und tobe mich da aus. 😊 Hier muss ich ein wenig aufpassen, da ich zum Überpflegungsexzem neige, wenn ich zu oft die Pflege wechsle. Ich denke die Haut mehr zu pflegen, damit man eine schöne Leinwand für das Make-up hat, ist kein Fehler und ich kann mit dieser Wendung gut leben. Vielleicht finde ich so die optimalen Produkte für meine anspruchsvolle Haut.

 

Nach drei Monaten muss ich sagen, dass ich nicht weiß, ob ich die Challenge wirklich auf 12 Monate erweitern möchte. Derzeit würde ich zu „Nein“ tendieren, aber vielleicht platzt noch der Knoten und es fällt mir viel leichter abstinent zu bleiben. Oder der Fokus verlegt sich komplett auf Hautpflege und das wird dann meine neue Sucht. 😉

 

Was sagt Ihr dazu? Habt Ihr Tipps für mich, wie es mir leichter fallen könnte keine dekorative Kosmetik zu kaufen? Schreibt mir das gern in den Kommentaren und drückt mir die Daumen, dass ich durchhalte. 😉

 

Eure Joey

 

(Unbezahlte Werbung durch Markennennung)

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Meine Erfahrung mit Reklamationen bei Louis Vuitton

Liebe Ladys,

 

heute möchte ich meine Erfahrung mit der Reklamation bei Louis Vuitton mit Euch teilen.

 

Mitte des Jahres 2016 wollte ich mir einen großen Wunsch erfüllen und nach langem sparen eine Louis Vuitton Neverfull erwerben.

Nach div Research und Reviews entschied ich mich für die Neverfull Damier Ebene Canvas in der Größe MM.

(Foto unten)

Ich suchte die Louis Vuitton Boutique im Berliner KADEWE auf und kaufte die Tasche mit rotem Innenleben im bekannten braunen Schachbrettmuster. Die Mitarbeiter und der Service waren einwandfrei, ich hatte nichts auszusetzen und ging glücklich mit meiner wunderschönen neuen Tasche Heim.

Nach diesem Kauf kaufte ich noch andere Kleinigkeiten der Marke und immer waren die Mitarbeiter sehr freundlich und zuvorkommend, vor allem in der Stuttgarter Boutique, die ich in einer Jogginghose besuchte. 😉

 

 

 

Foto aus meiner Privatsammlung, entschuldigt die Qualität

Nach ca. 6 Monaten und nur seltenem Gebrauch der Neverfull (meist nur am Wochenende) zeigte sich am oberen Rand der Tasche ein kleiner Fehler, der genähte Rand platzte an einer Stelle ab.

Ich war schockiert, dass so eine Luxustasche so schnell Mängel zeigte und brachte die Tasche noch am selben Tag zum KADEWE zurück. Dort wurde mir mitgeteilt, dass die Tasche zur Reparatur nach Paris geschickt werden muss. Ich bekam eine Quittung über die Reparatur und gab die Tasche ab. Es vergingen ca. 4-5 Wochen bis ich informiert wurde, dass die Tasche zur Abholung bereit liegt.

 

 

Am Wochenende nach der SMS von Louis Vuitton holte ich die Tasche in der Boutique ab und stellte fest, dass der abgeplatzte Bereich einfach nur geklebt wurde und dies nicht besonders gut. An der Stelle entstand ein kleiner Gnubbel vom Kleber (leider habe ich davon keine Fotos mehr).  Da ich an einem Samstag dort war und die Boutique an den Wochenenden sehr voll ist, wollte ich wegen dem kleinen Gnubbel keinen Stress machen und nahm die Tasche mit.

 

 

Am nächsten Wochenende, als die Tasche wieder zum Einsatz kommen sollte, sah ich, dass die Tasche mit Kleberesten verschmutzt war, sowie dass das „Glazing“ an den Henkeln abplatzte. Dies war vor der Reparatur nicht der Fall gewesen. Diesmal fuhr ich mit meinem Partner zur Boutique im KADEWE und erhielt wieder die Information, dass die Tasche erneut eingeschickt werden muss und dass die Henkel erneuert werden.  Geistesgegenwärtig fragte mein Partner, wie LV sicherstellen kann, dass man beim Annähen der neuen Henkel wieder die gleichen Nahtlöcher trifft, so dass man die Reparatur nicht sehen wird, hierauf bekamen wir die Antwort, dass die Mitarbeiter auf solche Reparaturen spezialisiert seien.

 

 

Nach weiteren 4-6 Wochen ohne die Tasche erhielt ich erneut eine SMS, die Tasche sei abholbereit in der Filiale. Wieder fuhr ich mit meinem Partner an einem Samstag hin um diese abzuholen. Diesmal nahmen wir uns vor die Tasche sehr gut zu begutachten, bevor wir sie mitnehmen.

 

Eine sehr nette Mitarbeiterin holte die Tasche und zeigte sie uns. Schon auf den ersten Blick war zu sehen, dass die Henkel erneuert wurden. Natürlich war es nicht möglich die gleichen Nahtlöcher zu treffen, so dass beim Vernähen der braune Canvas-Stoff durchtrat und auf dem roten Innenfutter schwarze Punkte hinterließ.

 

Wir informierten die Mitarbeiterin, dass wir die Tasche so nicht entgegennehmen möchten, da sie nicht mehr im fehlerfreien Zustand sei und die Fehler den Wert der Tasche erheblich schmälerten. Die Dame holte eine Kollegin zur Hilfe, die angenervt zu uns trat.

 

Wir versuchten der zweiten Kollegin erneut zu erklären, dass die Tasche Mängel aufwies, für die ich als Käuferin nicht verantwortlich sei und dass die beiden Reparaturen der Tasche mehr als unzufrieden stellend sind. Daraufhin wurde uns angeboten die Tasche umzutauschen, jedoch nicht mehr gegen das gleiche Modell (Damier Ebene), sondern gegen ein anderes Modell der Neverfull, wie z. B. das in Monogram.

 

Auf unsere Nachfrage hin, warum wir im Austausch nicht das gleiche Modell erhalten könnten, denn der Mangel sei nicht auf den Gebrauch zurückzuführen, erwiderte die Mitarbeiterin, dass dann die Garantie an der Tasche erlischt und wir keine Möglichkeit mehr hätten, diese umzutauschen, falls wieder ein Mangel auftritt.

 

Etwas irritiert von dieser Aussage, fragten wir erneut nach, wieso in dem Fall die Garantie erlischt, da die Mängel nicht unser Verschulden sind, sondern dass es sich um Qualitätsmängel handle. Hierauf drehte sich die Mitarbeiterin um und ließ uns mit der ersten Verkäuferin stehen.

 

Verärgert über dieses Verhalten, ließen wir uns von der ersten, leicht vom Verhalten ihrer Kollegin peinlich berührten, Mitarbeiterin, die reparierte Tasche gegen die Neverfull  MM in Monogram umtauschen, den Namen der unhöflichen Kollegin aufschreiben und verließen schockiert die Boutique.

 

Im Laufe der nächsten Woche schrieb ich eine Beschwerdemail an Louis Vouitton. Nach ca. einer Woche rief mich die Filialleiterin der KADEWE LV Boutique an und entschuldigte sich für das Verhalten Ihrer Mitarbeiterin und bot mir ein kleines Versöhnungsgeschenk an.  Es handelte sich um ein Kartenetui von LV für eine Karte.

 

 

Wie Ihr lest, gibt es keine Garantie, dass man in Luxusboutiquen auch entsprechend luxuriös behandelt wird. Diese Erfahrung bei der Reklamation hat mir die Marke Louis Vuitton wirklich vermiest und obwohl ich noch andere Artikel der Marke auf dem Wunschzettel hatte, hab ich vom Kauf dieser Abstand genommen, da ich nun weiß wie die Marke mit Reklamationen umgeht und dass die Qualität für eine Luxusmarke zu wünschen übrig lässt.

 

 

Im Gegensatz hierzu wurde ein Mangel an einer meiner Michael Kors Taschen, welche die Hälfte des Preises einer LV Neverfull kostet, anstandslos und fehlerfrei beseitigt.

 

 

Wie ist Eure Erfahrung mit Luxusmarken, wenn Ihr welche habt? Es würde mich sehr interessieren. Gern könnt Ihr einen Kommentar hinterlassen oder mich auf Instagram (Joez81) dazu kontaktieren.

 

 

 

Eure Joey

 

 

Nachtrag vom 16.10.2018

 

Nachdem ich so viele Kommentare zu diesem Beitag bekommen habe, wofür ich ich vielmals bedanken möchte, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch Eure Erfahrungen mit den Qualität bei LV teilen würdet.

Mir ist oft zu Ohren gekommen, dass die Qualität früher viel besser war und sie erst in den letzten Jahren so mangelhaft wurde.

Wenn jemand sowohl alte wie auch neue Taschen der Marke besitzt, würde ich mich sehr freuen, wenn die-/oder derjenige seine Erfahrung zur Qualitätveränderung bei LV mit uns teilt.

(Unbezahlte Werbung durch Markennennung und Verlinkung. Alle Artikel sind selbst gekauft)

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Mein Vorhaben 2018

Liebe Ladys,

 

nachdem wir Euch hier unsere Top 5 aus der Dekorativen Kosmetik gezeigt haben, möchte ich Euch an meinem Vorhaben für das Jahr 2018 teilhaben lassen. Ich werde 6 Monate kein Make-up mehr kaufen und dadurch versuchen die vorhandenen Produkte aufzubrauchen.

Inspiriert wurde ich durch ein Video bei Youtube und nach kurzer Überlegung, dachte ich mir, dass es eine gute Idee ist, diesen Versuch selbst zu starten.  CHALLENGE ACCEPTED! 😉

Ständig zeigt einem die Werbung und div. Influenzer neue tolle Artikel, die besser sind als alle anderen davor. Ständig neue Limitierte Editionen die einen zum Kauf anregen, da sie ja nur für kurze Zeit erhältlich sind, doch wenn man überlegt, hat man meist bereits genug Produkte zu Hause, die in diesem Leben wohl nicht alle gehen werden, wie z. B. Lidschatten oder in meinem Fall auch Nagellacke. 

Ich starte diesen versuch ab Februar 2018, da ich im Januar bereits eine Palette und Augenbrauenstifte gekauft habe.

Ausgenommen ist hierbei Mascara, da man diese aus hygienischen Gründen alle 2-3 Monate erneuern soll. (Nach der Durchsicht habe ich doch genug Mascara für 6 Monate 😉 )

 

Ich werde eine Liste schreiben von Produkten die ich gern nach Ablauf der 6 Monate kaufen würde, Euch ein Fazit geben, was vielleicht doch endlich mal alle geworden ist und ob ich das Vorhaben danach beende oder bis Ende des Jahres weiter machen möchte. 😊

 

Vielleicht kann ich Euch damit inspirieren auch mitzumachen, oder Euer Kaufverhalten zu überdenken.

 

Schreibt mir in den Kommentaren gern Eure Vorhaben im Jahr 2018 und/oder teilt mir mit ob Ihr an dieser Challenge mitmachen möchtet.

 

Eure Joey

Meine Schminkecke

Meine Sammlung

Der derzeitige Stand 02.2018

Als ich die Aufstellung für den Artikel vorbereitete,  habe ich mich selbst erschrocken wie viele Produkte es am Ende wirklich sind. Es ist einfach unglaublich wie viel sich mit der Zeit ansammelt und wie wenig man aufbraucht, bevor man doch ein neues Produkt kauft.

 

Hier die Aufstellung der vorhandenen Produkte:

 

 7  Foundations

 8  Puder

 8  Concealer

 6  Bronzer

16 Rouge

 9  Highlighter

12 Paletten

11 Lidschatten Single

14 Cremelidschatten

18 Kajalstifte/Eyeliner

 3  Augenbrauenstifte

 2  Augenbrauengele

 6  Mascara

19 Lipliner

25 Lippenstifte

16 Lipglosse

 

Die Challenge hat begonnen.